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Oktoberfest Dortmund zukünftig in Westfalenhalle


von MB

20.02.2012 5:12


Vertreter der Westfalenhallen GmbH und Bounty Kommunikations GmbH (Foto: Westfalenhallen Dortmund)

Das Oktoberfest in der Ruhrpott-Metropole Dortmund zieht in diesem Jahr vom Festzelt in die Westfalenhalle um. Damit seien die Irritationen um das Oktoberfest ausgeräumt, berichtet „Der Westen“, ein Portal der WAZ Mediengruppe. Im September werden also abermals Brezeln und Bier in Dortmund aufgetischt: dann steht jedoch die Halle 2 der Westfalenhallen für das Volksfest zur Verfügung.

Der Ableger des bayerischen Mega-Events war im letzten September erstmals von der Werbeagentur Bounty Kommunikations GmbH veranstaltet worden. Prompt hatte sich ein genervter Nachbar ob der Lautstärke der Festivität beklagt. Der Anwohner monierte die zu laute Musik sowie Schreie durch die Mikrofonanlage. Im Zuge dessen bestätigte Stadtrat Manfred Lürwer, dass man dem Oktoberfest an den Westfalenhallen in dieser Form keine Genehmigung mehr erteilen werde. Als „deutlich überschritten“ sah man die Richtwerte für Geräuschentwicklung. Zusätzlich seien musikalische Auftritte ohne eine Erlaubnis der Behörden erfolgt, heißt es. Als Reaktion findet das Oktoberfest in Dortmund nun vom 20. bis 30. September 2012 in Halle 2 der Westfalenhallen statt, ließen die Veranstalter verlautbaren. „Bei uns gibt es keine Lärmschutzprobleme“, zitiert „Der Westen“ Jochen Meschke, den Geschäftsführer des Veranstaltungszentrum Westfalenhallen GmbH. Abgesehen von der Beschwerde des Anwohners habe es im vergangenen Jahr keine weiteren Probleme gegeben, sagt Christian Hauck von der Werbeagentur „Bounty“: „keine Polizei vor Ort, keine Schlägereien, kein Krankenwagen“. Die neue Location sei ein „Glücksgriff“. Die Ausmaße der Halle entsprechen in etwa denen des Festzeltes aus dem letzten Jahr. Damit können wieder die anvisierten 20.000 Besucher erreicht werden. Die Festzeltatmosphäre soll gewahrt werden, zudem gibt es bayerische Kost. Allein das Bier auf dem Dortmunder Oktoberfest stammt nach wie vor aus Dortmund selbst und wird nicht aus dem Süden der Republik angeliefert. Frank Weeke von KHC Westfalenhallen als verantwortlicher Caterer sagt: „Da ist der Dortmunder schon sehr patriotisch und wird sich an sein lokales Bier halten.“ Das Event sei eben „eine klassische Pilsbierveranstaltung“. Die Gäste wird es freuen: im Zuge des Platzwechsels verspricht Weeke, dass sich die Preise verringern. Inklusive einer Maß Bier und einem halben Hähnchen kostete ein Sitzplatz beim letzten Mal über 20 Euro.